Dienstag, 02.06.2020 12:30 Uhr

DAX: 12.017 +3,7% ESt50: 3.158 +2,6% TDax: 3.220 +1,1% Dow: 25.475 +0,4% Nas: 9.552 +0,7% Bitcoin: 9.040 -1,3% Euro: 1,1175 +0,4% Ă–l: 39,37 +2,0% Gold: 1.736 -0,2%

Freitag, 29.05.2020 18:00 Uhr

DAX: 11.587 -1,7% ESt50: 3.050 -1,4% TDax: 3.186 +0,4% Dow: 25.215 -0,7% Nas: 9.371 +0,0% Bitcoin: 8.443 -2,2% Euro: 1,1105 +0,2% Ă–l: 34,85 -1,6% Gold: 1.735 +0,9%

Mittwoch, 11. Januar 2017

Investmentfonds auf Beliebtheitshoch

Die Niedrigzinsen lassen Investments in Fonds so attraktiv wie nie erscheinen, wie eine aktuelle forsa-Umfrage zeigt. 42 Prozent der befragten BundesbĂĽrger finden es sinnvoll, zumindest einen kleineren Teil ihres Kapitals in chancenreiche Investments wie Aktien und Fonds zu stecken. FĂĽr 39 Prozent stellen Investmentfonds eine attraktive Anlageklasse dar, im Vorquartal waren es nur 30 Prozent. 

Das bedeutet allerdings nicht, dass das Sparbuch passĂ© wäre: Beim „Vermögensaufbau“ – ein Begriff, der heutzutage nicht oft in einem Satz mit „Sparbuch“ genannt wird – fĂĽr Kinder und Familie steht es noch immer auf Rang eins. Die klassische Kapitallebensversicherung dominiert dagegen die Altersvorsorge. In beiden Bereichen landen Aktien auf Rang zwei. Geht es aber um den langfristigen Vermögensaufbau, stehen Investmentfonds ganz oben in der Gunst der Deutschen, ebenfalls gefolgt von Aktien. Solange die Zinsmisere andauert, und fĂĽr ein baldiges Ende spricht wenig, ist sicherlich mit weiteren Beliebtheitszuwächsen der renditestarken Anlageformen zu rechnen. 

Unserer Empfehlung nach kommt niemand mehr um die fachgerechte unabhängige Beratung für die Anlage in Investmentfonds oder Aktien herum. Anders ist mittel- bis langfristig ein Kapitalverzehr (Inflation, Negativzinsen) nicht abwendbar. Zudem sichert es das eigene Vermögen, da nicht in Geldwerte sondern in Sachwerte investiert wird.
Erstaunlich finden wir die Ergebnisse der o. g. forsa-Umfrage, nachdem die sog. Kapitallebensversicherung auf dem Rang eins tangiert. Ein Produkt das wir komplett ablehnen und uns in der täglichen Beratungspraxis auch kaum mehr begegnet. Entweder ist die Umfrage einfach schlecht gemacht oder der Befragte wird durch den Begriff der Kapitallebensversicherung diese zu bejahen aufgefordert, da keine Alternativen zur Auswahl standen. Wir raten mit Begründung schon seit über 10 Jahren, Hände weg das ist reine Geldvernichtung.


FĂĽr weitere Informationen und ein Angebot wenden Sie sich bitte direkt an Ihren persönlichen unabhängigen Finanzmakler Jens Artur Förster |  Tel. 040-22 611 654 | foerster@youatnet-makler.

Dienstag, 10. Januar 2017

Ältere Immobilienkäufer stehen vor höheren (Kredit-)Hürden

Seit März 2016 gilt die Wohnimmobilienkreditrichtlinie, mit der die Bedingungen für Eigenheimkredite verschärft wurden. EU und Bundesregierung möchten damit eine zu freigiebige Vergabepraxis sowie eine daraus resultierende Immobilienblase verhindern. Wie sich die strengere Kreditwürdigkeitsprüfung auswirkt, lässt sich an einer Auswertung eines Finanzierungsportals ablesen, das rund 18 Prozent des Marktes auf sich vereint.

Demnach sind die Zeiten vor allem fĂĽr Interessenten jenseits der 40 Jahre härter geworden. Im ersten Halbjahr nach der Reform sank das Volumen der von 40- bis 50-Jährigen abgeschlossenen Kreditverträge um 4 Prozent. Das wĂĽrde auf den Gesamtmarkt umgelegt eine Summe von 1,2 Milliarden Euro bedeuten. Bei den 60- bis 70-Jährigen betrug der RĂĽckgang sogar 12,1 Prozent. Anders als befĂĽrchtet leiden junge Kreditanwärter dagegen kaum unter der neuen Praxis: Die 18- bis 30-jährigen steigerten ihr Kreditvolumen um 8,5 Prozent. 

Als Reaktion auf diese Entwicklungen hat die Bundesregierung kĂĽrzlich angekĂĽndigt, die ZĂĽgel wieder etwas zu lockern. KĂĽnftig sollen „Wertsteigerungen von Wohnimmobilien durch Bau- und RenovierungsmaĂźnahmen“ stärker in die Bonitätsanalyse einbezogen werden.


FĂĽr weitere Informationen und ein Angebot wenden Sie sich bitte direkt an Ihren persönlichen unabhängigen Versicherungsmakler Jens Artur Förster |  Tel. 040-22 611 654 | foerster@youatnet-makler.

Montag, 9. Januar 2017

#Urteile - Auch Bauspar-Darlehensgebühren sind unzulässig

Wer als Bausparer eine GebĂĽhr fĂĽr die Inanspruchnahme seines Darlehens entrichten musste, darf sich Hoffnungen auf eine RĂĽckerstattung machen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte bereits 2014 die BearbeitungsgebĂĽhren fĂĽr Bankkredite fĂĽr unzulässig erklärt und die Institute zur RĂĽckzahlung verdonnert. Analog dazu haben die BHG-Richter nun auch die Bearbeitungsentgelte fĂĽr Bausparkredite gekippt. 

In neueren Bausparverträgen sind die GebĂĽhren gar nicht mehr vorgesehen, frĂĽher – insbesondere bis zu Jahrtausendwende – waren sie weitverbreitet. Somit sind es vor allem die Sparer mit älteren Verträgen und noch nicht oder erst kĂĽrzlich abgerufenem Darlehen, die von der Entscheidung profitieren. Allerdings drängt die Zeit, denn bis auf Weiteres (eine höchstrichterliche Entscheidung dazu gibt es noch nicht) gilt eine dreijährige Verjährungsfrist. Wer vor 2014 sein Darlehen in Anspruch genommen hat, kann also vermutlich nicht mit einer GebĂĽhrenrĂĽckerstattung rechnen


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