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Freitag, 20. Januar 2017

Das neue Pflegestärkungsgesetz II (PSGII) ab 01.01.2017 in Zahlen

Ab 1. Januar 2017 trat das Pflegestärkungsgesetz II (PSGII) in Kraft. Hierdurch ist das Thema Pflege wieder stark in den Medien vertreten und ruft auch bei vielen Lesern Fragen auf. 

Wir bieten Ihnen persönliche Beratungsgespräche an, denn trotz PSGII bleibt die gesetzliche bzw. private Pflegepflichtversicherung weiterhin nur eine Teilkaskodeckung mit entsprechenden Versorgungslücken. 

Heute möchten wir Sie umfänglich über die wichtigsten Änderungen informieren:

Was sind die wichtigsten Neuerungen ab 01.01.2017?

I. Grade statt Stufen:

Die bisherigen Pflegestufen werden zu Pflegegraden. Bestehende Pflegebedürftige werden wie folgt umgestellt bzw. gemäß PSGII „automatisch übergeleitet“: 

Pflegestufe 0 –> Pflegegrad 2
Pflegestufe 1 –> Pflegegrad 2
Pflegestufe 1 und eingeschränkte Alltagskompetenz –> Pflegegrad 3
Pflegestufe 2–> Pflegegrad 4
Pflegestufe 2 und eingeschränkte Alltagskompetenz –> Pflegegrad 4
Pflegestufe 3 –> Pflegegrad 4
Pflegestufe 3 und eingeschränkte Alltagskompetenz –> Pflegegrad 5
Härtefall –> Pflegegrad 5 

II. Leistungen:

Geldleistung ambulant
Pflegegrad 1 –> 125 Euro (Geldbetrag zur Erstattung der Betreuungs- und Entlastungsleistungen)
Pflegegrad 2 –> 316 Euro
Pflegegrad 3 –> 545 Euro
Pflegegrad 4 –> 728 Euro
Pflegegrad 5 –> 901 Euro

Sachleistung ambulant
Pflegegrad 1 –> --
Pflegegrad 2 –> 689 Euro
Pflegegrad 3 –> 1.298 Euro
Pflegegrad 4 –> 1.612 Euro
Pflegegrad 5 –> 1.995 Euro

Leistungsbetrag stationär
Pflegegrad 1 –> 125 Euro
Pflegegrad 2 –> 770 Euro
Pflegegrad 3 –> 1.262 Euro
Pflegegrad 4 –> 1.775 Euro
Pflegegrad 5 –> 2.005 Euro 

III. Das neue Begutachtungsassessment (NBA):

Durch diese Begutachtungsmethode soll die Grundlage der Einstufung in einen Pflegegrad weniger durch „Minutenzählerei“ wie beispielsweise für Kämmen oder Anziehen sein, als vielmehr durch die Betrachtung von sechs verschiedenen Teilbereichen. Diese sind:

  • Mobilität 
  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten 
  • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen 
  • Selbstversorgung 
  • Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen 
  • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte


Für weitere Informationen und ein Angebot wenden Sie sich bitte direkt an Ihren persönlichen unabhängigen Versicherungsmakler Jens Artur Förster |  Tel. 040-22 611 654 | foerster@youatnet-makler.

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