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Samstag, 27. Oktober 2018

Zinszusatzreserve der Lebensversicherer steigt auf 7 Prozent

Jahr um Jahr legen die Lebensversicherer Milliarden auf die hohe Kante, um die hochverzinsten AltvertrĂ€ge abzusichern. Diese gesetzlich vorgeschriebene Zinszusatzreserve macht mittlerweile 7 Prozent der gesamten DeckungsrĂŒckstellungen aus, wie der „procontra-LV-Check 2018“ vermeldet. In absoluten Zahlen entspricht das rund 60 Milliarden Euro. Allein in diesem Jahr sollen rund 20 Milliarden hinzukommen. 

Einerseits sind diese Summen beruhigend fĂŒr die Versicherten, die sich trotz der anhaltenden Niedrigzinsmisere darauf verlassen können, die hohen zugesagten Verzinsungen am Ende auch zu erhalten. Andererseits bringt die Zinszusatzreserve ihnen nicht nur Vorteile: Die Versicherer mussten und mĂŒssen reichlich „Tafelsilber“ verkaufen, um die Reserve fĂŒllen zu können. Dabei handelt es sich oftmals um lukrative Investments, die zukĂŒnftig nicht mehr als Renditebringer fĂŒr die Überschussbeteiligung zur VerfĂŒgung stehen. Zudem mĂŒsste nach bisheriger Berechnungsmethode in den kommenden Jahren so viel in die Reserve eingezahlt werden, dass diese sich bis 2023 verdreifachen wĂŒrde – das wĂŒrde einige Versicherer in bedrohliche Schieflage bringen. Eine neue Berechnungsmethode soll die Belastung nun lindern.