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Freitag, 14. Dezember 2018

Goldpreis tritt auf der Stelle

Die Stunde des Assets Gold schlĂ€gt nach gĂ€ngiger Lehre immer dann, wenn die KapitalmĂ€rkte von Krisen erschĂŒttert oder zumindest bedroht werden. An solchen gab es eigentlich in letzter Zeit keinen Mangel – Trumps Handelskonflikte, Italiens Staatsschulden-Malaise, Brexit-Ungewissheit, TĂŒrkeiKrise, um nur einige zu nennen. 

Dessen ungeachtet bewegt sich der Goldpreis jedoch schier unerschĂŒtterlich seitwĂ€rts. Selbst als die großen Börsenindizes im Oktober um 7 Prozent in die Tiefe rauschten, machte Gold lediglich 3 Prozent gut. Unterm Strich steht auf Jahressicht allerdings ein Minus. Mögliche ErklĂ€rungen: Die Anleger haben robustere Nerven als frĂŒher und vertrauen darauf, dass politische Börsen kurze Beine haben; die US-Leitzinsen steigen, damit wird die sichere Alternative Anleihe wieder attraktiver; es wurde zuletzt mehr Gold produziert als nachgefragt. 

Die Analysten sehen mehrheitlich auch fĂŒr das kommende Jahr keinen neuen Goldrausch voraus. Es sei denn, die Börsen erleben einen veritablen Crash. Die grĂ¶ĂŸte Hoffnung von Goldinvestoren liegt derzeit im wachsenden Reichtum der SchwellenlĂ€nder, wo Gold von Privatleuten tendenziell stĂ€rker nachgefragt wird als in den Industriestaaten. Einstweilen dĂŒrfte das Edelmetall lediglich als Beimischung fĂŒr Anleger taugen, die im Fall der FĂ€lle gern einen handfesten Wert in der Hinterhand haben möchten.